Europäische Stiftung für Schlaganfallforschung

Besuchen Sie  die Webseite der ESRF www.esrf.website und erfahen Sie alles über die Stiftung!  Spenden sind herzlich willkommen!

 

ESRF Stiftungsrat
M.G. Hennerici, Deutschland
M.R. Hennerici, Deutschland
J. Bogousslavsky, Schweiz
H.P. Lindenmann, Schweiz
P. Roth, Schweiz
ESRF Beirat
V. Hoemberg, Deutschland
J.P. Mohr, USA
K. Spengos, Griechenland

P. J. Touboul, Frankreich

 

Anlässlich des 25. Jahrestages der ESC haben ihre Initiatoren Michael G. Hennerici und Marion R. Hennerici beschlossen, die European Stroke Research Foundation als registrierte, öffentliche Stiftung im Sinne der Europäischen Schlaganfall-Konferenz zu gründen, und aus den  Einnahmen ihrer  Jahrestagungen, anderer Aktionen  sowie freier Spenden zu finanzieren .  Die ESRF  soll  nicht nur den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem Gebiet des Schlaganfalls durch regionale und internationale  Konferenzen, Workshops und andere Treffen fördern, sondern  auch auf Antrag  wichtige  Forschungsvorhaben sowie Projekte zur Entwicklung  innovativer  Formen einer  weltweit  verbesserten  Kommunikation zum Nutzen und unter Mitwirkung der Patienten in einer global alternden Bevölkerung unterstützen und herausragende Leistungen auszeichnen . Dadurch sollen  die Prävention von Schlaganfällen und vor allem therapierelevante  Prozesse während der Reorganisation und Wiederherstellung komplexer Gehirnnetzwerke nach zerebrovaskulären Läsionen aufgeklärt und fortentwickelt werden.  Kognitive  Defizite nach einem Schlaganfall zu verbessern und  sekundäre Verschlechterungen der so genannten höheren Hirnfunktionen zu verhindern sind weitere Anliegen der Stiftung.

Der Schlaganfall ist die häufigste vaskuläre Erkrankung nach den Herzerkrankungen, schätzungsweise 5,7 Millionen Menschen jährlich weltweit werden durch einen Schlaganfall getötet. Die Prävalenz von Schlaganfällen in Europa wurde auf 9,6 Millionen geschätzt. Darüber hinaus ist der Schlaganfall ein großes Problem der öffentlichen Gesundheit und zählt zu den führenden Ursachen von Immobilität und langfristigen Behinderungen in den Industrieländern.  Management von Patienten mit akutem Schlaganfall und die Vorbeugung von zerebrovaskulären Erkrankungen sind  eine  anspruchsvolle Aufgabe für die interdisziplinäre klinische und Grundlagen-Forschung.  Zahlreiche Anstrengungen sind im  letzten Jahrzehnt unternommen worden, um ein  professionelles Management in der Notfallrettung und Intensivmedizin sowie insbesondere den Aufbau spezieller Schlaganfallversorgungszentren und Spezialstationen (Stroke Unit) zu ermöglichen: eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, womit man die Anzeichen und Symptome des akuten Schlaganfalls in Zeitungen, Fernsehen und in den neuen Medien den Menschen nahe bringen kann,  hat unter dem Slogan „Time is brain – Zeit ist Hirn“ Früchte getragen.  Durch diese Inititativen und eine verbesserte Prävention von Schlaganfallereignissen ist es gelungen, in Europa die Sterblichkeit seit den 1990er Jahren um 50% zu reduzieren  – insbesondere nach Initialzeichen eines Schlaganfalls, den sogenannten  transitorischen ischämischen Attacken (TIA), konnte auch eine signifikante  Reduktion der Schlaganfälle durch eine konsequente  medizinische Behandlung und Vorsorge erreicht werden. Noch immer aber  leiden viele Patienten  unter fortdauernder Einschränkung der Lebensweise oder gar  Pflegebedürftigkeit  nach einem größeren Schlaganfall.
Spannende neue Wege wurden kontinuierlich auf den großen Schlaganfallkonferenzen und in wichtigen Publikationen der Fachjournale  über neue Forschungsergebnisse  berichtet, die   Chancen auch für diese Patientengruppe im Sinne einer  besseren  oder vollständigen  Wiederherstellung der Gesundheit durch Eingriffe in die komplexen  Heilungs- und Re-organisationsprozesse des Gehirns eröffnen. Diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Mechanismen, die  aktiv schon während der frühen Rehabilitation unterstützt werden können, gelten nicht nur für Patienten mit senso-motorischen Ausfallserscheinungen sondern auch für solche mit komplexeren kognitiven Defiziten – etwa Sprech- oder Sprachproblemen. Darüber  hinaus kann das Risiko von Demenz  nach Schlaganfällen verringert werden.

 

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